HOME DYLAN NIGHT May 25 visions J May 25 lars HAJO & STEVE KIMOCK VISIONS OF JOHANNA EYES OF THE WORLD A HARD RAIN´S A-GONNA FALL WHARF RAT SUGAREE CASSIDY BOBSONGS LIVE! FEIER ON THE MOUNTAIN FOTM-psy mode KIMOCK IN EUROPE May 21 The Cave, Heidelberg 05-21-08 Best Friend 05-21-08 Walk The Street Alone 05-21-08 You Are With Me 05-21-08 Johnny Anonymous 05-21-08 Slow Down 05-21-08 On The Run 05-21-08 Countin´ On You 05-21-08 Ship at Sea May 22 Wagenhallen, Stuttgart 05-22-08 Walk the street alone 05-22-08 Eyes of the World May 23 Varios Bar, Olten CH 05-23-08 oltenmorningaftersessionnight May 24 ZAK,Jona CH May 25 DYLAN NIGHT White Rabbit,Freiburg 05-25-08 visions J 05-25-08 oh sister 05-25-08 dont think twice 05-25-08 mr tambourine man 05-25-08 black diamond bay 05-25-08 tangled up in blue 05-25-08 i shall be released 05-25-08 one more cup of coffee 05-25-08 girl from the north country 05-25-08 knocking on heavens door 05-25-08 like a rolling stone 05-25-08 visions H May 27 Jazzhaus,Heidelberg 05-27-08 you are with me 05-27-08 slow down 05-27-08 visions of johanna 05-27-08 scarlet begonias May 28 Turning Point,Herrenwies 05-28-08 independence day May 29 Turning Point,Herrenwies 05-29-08 slow down 05-29-08 johnny anonymous 05-29-08 you are with me 05-29-08 barbed wire 05-29-08 tangled up in blue 05-29-08 wharf rat 05-29-08 sugaree May 30 Roccafe,Denzlingen May 31 Weisses Ross,Immeldorf 05-31-08 good shepherd 05-31-08 johnny anonymous BILLY GOODMAN PRESS PRESS Art 1 PRESS Art 2 PRESS Art 3 PRESS Art 4 PROJECTS CONTACT BUCKDANCER´S CHOICE GUESTBOOK BDC jam am fluss LINKS about Steve Kimock UNCLE JOHN´S FRIENDS old HOME bio Steve Kimock HOME-Ankündigung SK+F 2009 Steve Kimock & Friends Germany 2009 PRESS Art 3PRESS Dass dieser Musiker etwas Besonderes ist, merkten die rund 150 Zuhörer im Schlachthof schnell. Kimock wirkt entspannt, steht ruhig und posenfrei auf der Bühne. Mit seinen weit gespannten und doch immer stringenten, nie zerfasernden Bögen nimmt er sein Publikum mit auf ausgedehnte Reisen durch magische Klangwelten. Dann wieder ist man überrascht von seinen explosiven Kreativitätsausbrüchen, wenn er in ein kurzes, knackiges Funkstück irrwitzige Gitarrensounds und Griffbrettkunststückchen reinpackt.Die Band – am Schlagzeug sein Sohn John Morgan Kimock, am Bass Trevor Exter aus New York plus Billy Goodman an der Slide-Gitarre – agiert sehr organisch. Exters fetter Bass sorgt im Rundlauf mit der Basstrommel für einen satten, pulsierenden Groove, John Morgan Kimocks Spiel auf Becken, Hi-Hat und Toms ist filigran und beweglich, randvoll mit kleinen Spielereien, aber immer "groovy". Bei einem Stück setzt er ein Kinderxylophon ein. Die simple Melodie wird von seinem Vater Steve aufgegriffen, mit Trillern verziert. Aus verhallten, verschwebten Zirp-Gitarrenklängen baut sich ganz unmerklich ein Thema, ein Rhythmus zusammen, gipfelt in der Xylophon-Melodie, wird durch den Druck von Exters Bass-Spiel in eine Kreisbewegung gelenkt – und bricht aus dieser ganz unversehens aus durch kantige, harte Akkorde und einen Unisono-Rhythmus.Kimock lässt wunderschöne Akkorde und Arpeggien aus seiner Gitarre fließen, es ist wie ein Schmetterlingsregen. Man wiegt sich zugleich in diesem weichen und doch immer tanzbaren Groove. Kleine Gitarren-Echos locken, Kimock junior flechtet immer neue kleine "Unter-Grooves" in den Rundlaufrhythmus. Ehe man begreift, was passiert, verengt sich das alles. Die Musik beginnt zu brodeln, mündet in scharfe, knallende Schläge. Und plötzlich löst sich der erste dieser Schläge in kaskadierende Arpeggien auf, dann der nächste, die Musik perlt silbrig, wie viele kleine Fontänen, das Xylophon geleitet sie in ferne Sphären.Kimock benutzt viele jazzige Akkorde, ganz leicht schräg und reibend. Er spielt die eine oder andere funkige Nummer, bei denen er das stärker betont. Ansonsten ist er ein Musiker, der ausgesucht schöne Harmonien liebt. Sein Variationsreichtum gerade in diesem Spektrum – wo er gerne sehr leise spielt –, ist anziehend. Als Kontrast zu den langen Stücken gibt es Folksongs von Billy Goodman. In den frühen 1970ern begegneten sich die beiden in einer Folk-Band in San Francisco. Einer der Songs aus jener Zeit heißt "Walkin’ hand in hand", Goodman ist kein großer Sänger, aber sein Raunen hat etwas Sympathisches. Er pickt den Song auf der Gitarre, Kimock junior spielt ein superdezentes Schlagzeug dazu, und senior veredelt ihn mit einer Steel-Gitarre.Rund drei Stunden spielten Steve Kimock und seine Freude, mit einem alten, halb schunkelnden Grateful-Dead-Klassiker als Abschluss. Eigentlich ist Kimock in den Schwarzwald gekommen, um hier Urlaub zu machen und alte Kumpels zu besuchen. Da er aber offenbar keiner Bühne widerstehen kann, kam es zum Auftritt im Schlachthof. Robert Ullmann Mitreißender Star an der GitarreLAHR. Am Samstagabend war Lahr so etwas wie die Musikhauptstadt Badens. Am Schutterstrand trat Dominik Büchele vor tausenden von Fans auf, bekannt geworden durch die Teilnahme an DSDS. Doch nur 300 Meter weiter im Schlachthof war einer zu hören, der bereits ein Star ist: Der US-amerikanische Gitarrist Steve Kimock. Jerry Garcia von den Grateful Dead nannte ihn seinen Lieblingsgitarristen.Mit den Grateful-Dead-Musikern hat Kimock in unzähligen Bands, Konzerten und Seitenprojekten musiziert. Andere Band- und Bühnenpartner waren Bruce Hornsby, Gregg Allman, Dickey Betts, Warren Haynes, John Cippolina, um nur einige zu nennen. Ein echter Musikkünstler an der Gitarre – Steve Kimock kam mit Band in den Schlachthof. | Foto: heidi fössel Badische Zeitung,24.08.2009 Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |